Bildungsabend
Mit einem Tag Verzögerung war es heute Abend so weit: Radjeev, Ingo, Jochen und ich haben im Cozy Ritz einen "Bildungsabend" veranstaltet.
Der Grundgedanke bestand darin, unserem indischen Freund Radjeev mal ein bisschen westliche Kultur nahe bringen. Allerdings stoppten wir nicht nach nur einem Ozean im guten alten Europa (davon haben die Inder dank der Briten die Schnauze voll), sondern wir machten uns auf eine Kulturreise um die halbe Welt (von Indien aus gesehen).
Zunächst wurde das Begleitmenü serviert - und zwar vom Pizzaboten des unvermeidlichen "Domino Pizza Service" (ein amerikanisches Urgewächs im Fast Food Business). Und was ist auf jeder amerikanischen Pizza im Überfluss drauf?? Natürlich Käse "extra":

Zur Illustration des amerikanischen Way of Life kam ein Film zum Einsatz, der unter dem Label eines hochglänzenden, amerikanischen Herrenmagazins vertrieben und von unserem Kumpel Ingo vermutlich in einem indischen Schmuddelkram-Laden in der Laxmi Road käuflich erworben wurde:

Um die zart besaiteten Seelchen unter den Lesern nicht zu verunsichern: Alle "spannenden" Szenen waren rausgeschnitten. Ansonsten wäre es undenkbar, diesen Film in Indien zu vertreiben. So blieben 82 Minuten künstliche (und allzeit verpackte) Körper und hirnrissige Dialoge - Jochen hat sich vor Schmerzen gekrümmt auf dem Sofa. Als nach einer gefühlten Unendlichkeit der Abspann über unseren gigantischen 68 cm Fernseher flimmerte, war zumindest Radjeev hellauf begeistert. Und das war ja schliesslich Sinn und zweck der Übung.
Ich werde natürlich berichten, was er sich für uns ausdenkt bei der nächsten Einladung zu sich nach Hause....
Zunächst wurde das Begleitmenü serviert - und zwar vom Pizzaboten des unvermeidlichen "Domino Pizza Service" (ein amerikanisches Urgewächs im Fast Food Business). Und was ist auf jeder amerikanischen Pizza im Überfluss drauf?? Natürlich Käse "extra":
Zur Illustration des amerikanischen Way of Life kam ein Film zum Einsatz, der unter dem Label eines hochglänzenden, amerikanischen Herrenmagazins vertrieben und von unserem Kumpel Ingo vermutlich in einem indischen Schmuddelkram-Laden in der Laxmi Road käuflich erworben wurde:
Um die zart besaiteten Seelchen unter den Lesern nicht zu verunsichern: Alle "spannenden" Szenen waren rausgeschnitten. Ansonsten wäre es undenkbar, diesen Film in Indien zu vertreiben. So blieben 82 Minuten künstliche (und allzeit verpackte) Körper und hirnrissige Dialoge - Jochen hat sich vor Schmerzen gekrümmt auf dem Sofa. Als nach einer gefühlten Unendlichkeit der Abspann über unseren gigantischen 68 cm Fernseher flimmerte, war zumindest Radjeev hellauf begeistert. Und das war ja schliesslich Sinn und zweck der Übung.
Ich werde natürlich berichten, was er sich für uns ausdenkt bei der nächsten Einladung zu sich nach Hause....

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