Sonntag, 29. November 2009
Gestern habe ich mit Jochen eine kleine aber feine Insider-Tour durch Pune gemacht. Geführt hat uns unser lieber Freund Christanand mit seiner Luxus-Rikshaw. Dank ihm haben wir Dinge gesehen, die dem touristischen Auge sonst verborgen bleibt, beispielsweise den Verbrennungsplatz für die toten Hindus der Stadt. Aus verständlichen Gründen gibt es davon keine Bilder, dafür aber von anderen schönen Plätzen die wir an diesem Tag sehen durften.
20 Tage bis Ultimo
Ja es ist wahr - Jochen und ich zählen langsam die Tage. Von den verbleibenden 20 bis zum Anflug am 19. Dezember werden wir 12 im Büro verbringen. Die verbleibenden acht freien Tage werden mehr oder minder sinnvoll genutzt, unter anderem für einen weiteren Trip nach Goa am letzten Wochenende unseres Aufenthalts.
Es standen zwar auch einige andere Destinationen zur Disposition, doch am Ende waren wir uns einig, dass es uns wichtiger ist, erholt ins weihnachtliche Deutschland zurückzukehren, als kulturell vollgepumpt. Als angemessenen Rahmen für unseren viertägigen Kurztrip haben wir uns das Hotel Taj Holiday Village ausgesucht, bei dem wir sicher sind, dass es unseren mittlerweile nicht mehr sehr hohen Asnprüchen durchaus als gerecht wird.
Und auch auf eine abenteuerliche, zwölf Stunden lange Fahrt mit dem Sleeperbus wollen wir uns diesen mal nicht einlassen. Statt dessen wird geflogen - und zwar direkt.
Wir sind einfach langsam gar!
Es standen zwar auch einige andere Destinationen zur Disposition, doch am Ende waren wir uns einig, dass es uns wichtiger ist, erholt ins weihnachtliche Deutschland zurückzukehren, als kulturell vollgepumpt. Als angemessenen Rahmen für unseren viertägigen Kurztrip haben wir uns das Hotel Taj Holiday Village ausgesucht, bei dem wir sicher sind, dass es unseren mittlerweile nicht mehr sehr hohen Asnprüchen durchaus als gerecht wird.
Und auch auf eine abenteuerliche, zwölf Stunden lange Fahrt mit dem Sleeperbus wollen wir uns diesen mal nicht einlassen. Statt dessen wird geflogen - und zwar direkt.
Wir sind einfach langsam gar!
Montag, 23. November 2009
Hochzeit Nikhil und Girija
Dank der Einladung unseres lieben Freundes Nikhil durften Jochen und ich heute morgen punkt 9:52 Uhr - der Zeitpunkt wurde von einem Astrologen als günstig bestimmt - Zeuge einer indischen Hochzeit sein.
Mit einer deutschen Hochzeit ist dieses Spektakel nicht annähernd zu vergleichen; es gibt kaum gemeinsame Elemente mit der Ausnahme dass viele Menschen zusammenkommen, um sich auf die Kosten des Paares den Bauch vollzuschlagen. Doch schon bei der Getränkeauswahl gibt es die ersten Unterschiede: Wasser wurde für die Gäste serviert.
Alles in allem war es ein buntes, beeindruckendes Spektakel, bei dem wir als einzige Weisse unter 600 Hochzeitsgästen mitunter mehr im Mittelpunkt standen als uns lieb war!
Um einen Eindruck der Farbenpracht zu vermitteln, wollte ich den werten Lesern meines Blogs dieses Bild des Paares nicht vorenthalten:

Da kann der deutsche Hochzeitseinheitsbrei nicht ganz mithalten, oder?
Mit einer deutschen Hochzeit ist dieses Spektakel nicht annähernd zu vergleichen; es gibt kaum gemeinsame Elemente mit der Ausnahme dass viele Menschen zusammenkommen, um sich auf die Kosten des Paares den Bauch vollzuschlagen. Doch schon bei der Getränkeauswahl gibt es die ersten Unterschiede: Wasser wurde für die Gäste serviert.
Alles in allem war es ein buntes, beeindruckendes Spektakel, bei dem wir als einzige Weisse unter 600 Hochzeitsgästen mitunter mehr im Mittelpunkt standen als uns lieb war!
Um einen Eindruck der Farbenpracht zu vermitteln, wollte ich den werten Lesern meines Blogs dieses Bild des Paares nicht vorenthalten:

Da kann der deutsche Hochzeitseinheitsbrei nicht ganz mithalten, oder?
Sonntag, 22. November 2009
Mumbai
Nach dem alle wieder halbwegs fit waren, ging es am Freitag früh los zu einem Trip nach Mumbai mit abschliessender Verabschiedung der Mädels am frühen Sonntagmorgen am Flughafen.
Über den Pune - Mumbai Express Way ging es hinein in das Herz der mit 21,3 Millionen Einwohneren größten Stadt Indiens. In Mumbai ist einfach alles gewaltig: Die Größe, die Bevölkerungsdichte (4.902 Einwohner/km²), der Gestank, die Architektur, die Lautstärke - einfach alles. Naja, mit einer Ausnahme: Unser Hotel war nicht ganz so gewaltig. Aber immerhin war die Lage ausgezeichnet.
Da wir nur ein begrenztes Zeitkontingent hatten, mussten wir uns auf die klassischen Sehenswürdigkeiten wie bspw. Gateway of India, Mahalxmi Dhobi Ghat (die riesige Wäscherei aus Slumdog Millionaire), Taj Mahal Hotel, Victoria Terminus und Marine Drive beschränken.
Dennoch hatten wir genügend Zeit, um uns einen guten Überblick zu verschaffen. Und die zwei Tage haben ausgreicht, um einem die Energie für zwei Wochen aus dem Leib zu saugen. Als wir dann am heutigen frühen Morgen nach Pune hineingefahren sind (mit seinen lächerlichen 4 Millionen Einwohnern) kam es mir vor, wie sonst, wenn ich von Stuttgart nach Geislingen zurückkehre...
Natürlich gibt es auch wieder ein paar Bilder der Tour, die ich bei Facebook eingestellt habe.
Über den Pune - Mumbai Express Way ging es hinein in das Herz der mit 21,3 Millionen Einwohneren größten Stadt Indiens. In Mumbai ist einfach alles gewaltig: Die Größe, die Bevölkerungsdichte (4.902 Einwohner/km²), der Gestank, die Architektur, die Lautstärke - einfach alles. Naja, mit einer Ausnahme: Unser Hotel war nicht ganz so gewaltig. Aber immerhin war die Lage ausgezeichnet.
Da wir nur ein begrenztes Zeitkontingent hatten, mussten wir uns auf die klassischen Sehenswürdigkeiten wie bspw. Gateway of India, Mahalxmi Dhobi Ghat (die riesige Wäscherei aus Slumdog Millionaire), Taj Mahal Hotel, Victoria Terminus und Marine Drive beschränken.
Dennoch hatten wir genügend Zeit, um uns einen guten Überblick zu verschaffen. Und die zwei Tage haben ausgreicht, um einem die Energie für zwei Wochen aus dem Leib zu saugen. Als wir dann am heutigen frühen Morgen nach Pune hineingefahren sind (mit seinen lächerlichen 4 Millionen Einwohnern) kam es mir vor, wie sonst, wenn ich von Stuttgart nach Geislingen zurückkehre...
Natürlich gibt es auch wieder ein paar Bilder der Tour, die ich bei Facebook eingestellt habe.
Donnerstag, 19. November 2009
Die letzten 30 Tage
Irgendwie ist es ja kaum zu glauben – die letzten 30 Tage hier in Pune stehen nun vor der Tür. Und diese werden noch einmal gefüllt sein mit jeder Menge Action – sowohl beruflicher als auch privater Natur.
Was das Private angeht, so steht ab morgen ein verlängerter Wochenendtrip nach Mumbai an. Wir alle (Bianca, Sandra, ich) hoffen, dass Jochen bis dahin wieder auf den Füssen ist. Ich für meinen Teil bin seit gestern wieder im Büro und seit heute fühle ich mich auch wieder gesund. Somit steht zumindest von meiner Seite einem tollen Wochenende nichts im Wege.
Bereits am Sonntag werden wir dann die Mädels am Flughafen in Mumbai verabschieden und die Rückfahrt nach Pune antreten.
Für die dann verbleibenden drei Wochenenden gibt es schon jede Menge Pläne und irgendwie geht einem einfach die Zeit aus für all die tollen Reisemöglichkeiten, die sich einem hier bieten.
Beruflich müssen wir den Laden hier nun langsam auf die zeit nach unserem Gastspiel einschwören. Auch das wird sicherlich noch einmal eine spannende Zeit.
Alles in allem muss ich aber zugeben, dass ich mich schon jetzt auf den Moment freue, an dem ich um 7.45h am 19. Dezember deutschen Boden betrete mit dem Wissen, dass ich ihn (vermutlich) nicht so schnell wieder verlassen muss.
Was das Private angeht, so steht ab morgen ein verlängerter Wochenendtrip nach Mumbai an. Wir alle (Bianca, Sandra, ich) hoffen, dass Jochen bis dahin wieder auf den Füssen ist. Ich für meinen Teil bin seit gestern wieder im Büro und seit heute fühle ich mich auch wieder gesund. Somit steht zumindest von meiner Seite einem tollen Wochenende nichts im Wege.
Bereits am Sonntag werden wir dann die Mädels am Flughafen in Mumbai verabschieden und die Rückfahrt nach Pune antreten.
Für die dann verbleibenden drei Wochenenden gibt es schon jede Menge Pläne und irgendwie geht einem einfach die Zeit aus für all die tollen Reisemöglichkeiten, die sich einem hier bieten.
Beruflich müssen wir den Laden hier nun langsam auf die zeit nach unserem Gastspiel einschwören. Auch das wird sicherlich noch einmal eine spannende Zeit.
Alles in allem muss ich aber zugeben, dass ich mich schon jetzt auf den Moment freue, an dem ich um 7.45h am 19. Dezember deutschen Boden betrete mit dem Wissen, dass ich ihn (vermutlich) nicht so schnell wieder verlassen muss.
Dienstag, 17. November 2009
Straucheln auf der Zielgeraden
Nach dem ich mich all die Tage topfit gefühlt habe in Indien, hat es mich nun leider quasi auf der Zielgeraden erwischt. Seit fast 48 Stunden kämpft mein Imunsystem gegen etwas, das ich mir vermutlich am Wochenende in Aurangabad eingefangen habe.
Dahin ging nämlich der Wochenendausflug mit Jochen, seiner Freundin Bianca und deren Reisebegleitung Sandra, die uns gerade einen Besuch hier in Indien abstatten. Von dort aus haben wir die weltberühmten Felsentempel von Ellora und Ajanta besucht.
Als Andenken haben nun sowohl Jochen als auch ich nicht nur eine Menge Bilder, sondern auch einen hartnäckigen Virus oder Bakterien mitgebracht, die unsere Abwehrkräfte bis aufs Äußerste austesten.
Hoffentlich sind wir bald wieder fit, damit wir Bianca und Sandra noch Pune und am Wochenende Mumbai zeigen können...
Dahin ging nämlich der Wochenendausflug mit Jochen, seiner Freundin Bianca und deren Reisebegleitung Sandra, die uns gerade einen Besuch hier in Indien abstatten. Von dort aus haben wir die weltberühmten Felsentempel von Ellora und Ajanta besucht.
Als Andenken haben nun sowohl Jochen als auch ich nicht nur eine Menge Bilder, sondern auch einen hartnäckigen Virus oder Bakterien mitgebracht, die unsere Abwehrkräfte bis aufs Äußerste austesten.
Hoffentlich sind wir bald wieder fit, damit wir Bianca und Sandra noch Pune und am Wochenende Mumbai zeigen können...
