Sonntag, 30. August 2009

Bildungsabend

Mit einem Tag Verzögerung war es heute Abend so weit: Radjeev, Ingo, Jochen und ich haben im Cozy Ritz einen "Bildungsabend" veranstaltet.

Der Grundgedanke bestand darin, unserem indischen Freund Radjeev mal ein bisschen westliche Kultur nahe bringen. Allerdings stoppten wir nicht nach nur einem Ozean im guten alten Europa (davon haben die Inder dank der Briten die Schnauze voll), sondern wir machten uns auf eine Kulturreise um die halbe Welt (von Indien aus gesehen).

Zunächst wurde das Begleitmenü serviert - und zwar vom Pizzaboten des unvermeidlichen "Domino Pizza Service" (ein amerikanisches Urgewächs im Fast Food Business). Und was ist auf jeder amerikanischen Pizza im Überfluss drauf?? Natürlich Käse "extra":


Zur Illustration des amerikanischen Way of Life kam ein Film zum Einsatz, der unter dem Label eines hochglänzenden, amerikanischen Herrenmagazins vertrieben und von unserem Kumpel Ingo vermutlich in einem indischen Schmuddelkram-Laden in der Laxmi Road käuflich erworben wurde:


Um die zart besaiteten Seelchen unter den Lesern nicht zu verunsichern: Alle "spannenden" Szenen waren rausgeschnitten. Ansonsten wäre es undenkbar, diesen Film in Indien zu vertreiben. So blieben 82 Minuten künstliche (und allzeit verpackte) Körper und hirnrissige Dialoge - Jochen hat sich vor Schmerzen gekrümmt auf dem Sofa. Als nach einer gefühlten Unendlichkeit der Abspann über unseren gigantischen 68 cm Fernseher flimmerte, war zumindest Radjeev hellauf begeistert. Und das war ja schliesslich Sinn und zweck der Übung.

Ich werde natürlich berichten, was er sich für uns ausdenkt bei der nächsten Einladung zu sich nach Hause....

Für Steffl, Teil II

Jedes mal wenn ich den Namen "Bosch" lese kann ich einfach nicht anders... ;-)

Dieses mal in voller Pracht:


Und noch eins:

Donnerstag, 27. August 2009

„Alles Teil der Übung“

Hate it or love it – ich glaube immer mehr, dass dieser Ausspruch auch für Indien zutreffen könnte. Wer denkt, dass er hier mit dem Einfordern deutscher Tugenden wie Fleiß, Gründlichkeit und Disziplin vorankommt, der wird schon bald empfindlich scheitern. Vielmehr sind hier Geduld und Toleranz gefordert. Wer mich kennt – und das wird auf die meisten Leser dieses Blogs zutreffen – wird wissen, dass es darum bei mir gewöhnlich nicht zum Besten bestellt ist.

Einsicht ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. Daher stelle ich mich den Herausforderungen, die das indische Leben so bietet.

Doch die indischen Götter stellen mich seit gestern wieder auf eine besondere Probe: Nach dem mein indischer Mobilfunkvertrag nach nicht einmal vier Wochen den Dienst verweigerte, habe ich mich abends auf den Weg gemacht, dieses Rätsel zu lüften. Die freundliche Dame im Laden erklärte mir in einer Mischung aus Marathi, Hindi und Englisch den Grund: Irgendwie haben es meine Dokumente nicht in die Zentrale geschafft. Das also bedeutete der aufgeregte Anruf auf Marathi am Vorabend...

Nun darf man sich das nicht so vorstellen wie in Deutschland wo der Erwerb eines Mobilfunkvertrages mit einer einfachen Unterschrift besiegelt ist! Vielmehr bedarf es in Indien folgendem Set an Dokumenten:
  • Ein Lichtbild des Antragstellers,
  • Kopie vom Reisepass,
  • Kopie vom Personalausweis (da nur dort die Heimatadresse vermerkt ist),
  • Kopie des Visums,
  • Mangels Meldebestätigung ein Bestätigungsschreiben des Arbeitgebers, dass der Aufenthalt > 6 Monate ist. => Wichtig: Nur eine Unterschrift reicht nicht aus – der Fetzen muss auch noch gestempelt sein. Diese Erkenntnis hat mich schon einmal in Woche 1 eine extra Runde gekostet...
Genau dieses Gedeck durfte ich dann heute zum zweiten Mal zusammen stellen. Dazu ging es morgens erst mal zum Fotografen, da der indische Amtsschimmel anscheinend vorzugsweise mit Bakschisch und Lichtbildern gefüttert wird (will sagen: mein Vorrat an Passbildern aus Deutschland war erschöpft). Dann das Shooting und das beeindruckende Ergebnis: 12 Bilder für 1,15 € - herrlich!

Nach dem auch der Rest zusammen getragen war, ging es dann heute Abend wieder zurück in den Laden, um den Stapel Papier abzuladen. Dieses mal habe ich mich dann auch spontan angeboten, das dreiseitige Antragsformular eigenhändig auszufüllen. Der Grund dafür ist folgender: letztes mal musste ich nur unterschreiben und der Fall war erledigt. Wahrscheinlich wurde es nie ordentlich ausgefüllt und hat deswegen den Weg in die Zentrale nicht geschafft. Also auf Nummer sicher gehen und selbst machen. Sogar mein Vater kam noch zu Ehren, da das Formular auch für seinen Namen Felder vorsah.

Nach getaner Arbeit meinerseits wurde mir vom Chef des Ladens versichert, dass meine SIM-Karte spätestens „tomorrow 8.30 pm“ wieder freigeschaltet ist. Übersetzt ins deutsche und in deutsche Verhältnisse bedeutet das: ich sollte nicht vor Montag damit rechnen, dass IRGENDWAS geht. Viel wahrscheinlicher ist, dass ich meinen Trip in den Laden am Montag wiederholen muss, um die freundlichen Angestellten daran zu erinnern, dass sie doch meine Dokumente in die Zentrale senden wollten...

Fortsetzung folgt – ganz bestimmt!
I love it!

Montag, 24. August 2009

Die Seuche - Anschauungsmaterial zum Verständnis

Viele Leute in Deutschland haben mittlerweile über die Medien oder im Gespräch mit mir erfahren, dass hier in Pune aktuell die Schweinegrippe um sich greift. Zufälliger Weise korreliert der Ausbruch mit meiner Ankunft hier in Pune...

Doch für mich persönlich gibt es mindestens 10 Dinge in Indien vor denen ich mehr Angst habe als vor einer H1N1 Infektion. Das sind:
  • Dengue,
  • Malaria,
  • Pest,
  • Cholera,
  • Lepra,
  • Ruhr,
  • Der Bahnhof in Pune,
  • Einen Blick in die Küche der Kantine zu werfen,
  • in 3 1/2 Wochen nicht nach Deutschland können um die Küche von Nina und meiner Mutter zu geniessen,
  • Der Fahrstil unseres Fahrers (Anschnallgurte sieht das System hier nicht vor).
Doch die Einheimischen sehen das "etwas" anders, was sehr schön durch die folgende Collage aus Titelseiten der indischen Tagespresse verdeutlicht werden kann:

Sonntag, 23. August 2009

Für Steffl: From India with love

Da es ein spontaner Schnappschuss im Vorbeifahren ist, hat die Qualität leider ein bisschen gelitten. Offensichtlich zahlt ein lokaler Anbieter mehr, deswegen wurde die Bosch Werbung schon leicht überklebt...

Samstag, 22. August 2009

Vorstoss ins Umland - Purandar Fort

Trotz reichlichem Genuss von Kingfisher Draught am Vorabend war für samstägliche Verhältnisse heute frühes Aufstehen angesagt. Anlaß was der geplante Ausflug zum Purandar Fort, welches ca. 50 Kilometer südlich von Pune liegt. Für eine Anfahrt dieser Größenordnung sollte man in Indien besser nicht weniger als 1,5 - 2 Stunden einplanen.

Vor der Besichtigung des Forts, welches sich in knapp 1400 Metern über einen Bergkamm spannt und aus dem 14. Jahrhundert datiert, stand allerdings der Aufstieg. Und der war gar nicht ohne. Doch weder von steilen Pfaden noch vom zwischenzeitlich einsetzenden Regen haben wir uns von der Bewältigung der knapp 700 Höhenmetern abschrecken lassen. Auf mehr als halber Höhe war wegen des Monsun-Regens eine kurze Zwangspause mit Unterstand in einer ehemaligen britischen Militärkaserne notwendig. Trotz bettelnder Blicke der sanften Tempelhunde - die sich voller Hoffnung an unsere Fersen geheftet hatten - konnte ich mich nicht dazu durchringen, meinen Müsliriegel zu teilen. Meine Nina hätte das vermutlich anders gesehen...

Schwierig gestaltete sich der zweite Aufstieg, da wir kaum den Einstieg in den Trail gefunden haben. Doch nach längerer Suche und einer demokratischen Abstimmung, ob das Wagnis trotz der fortgeschrittenen Zeit noch angegangen werden soll, ging es nach oben. Da ich seit meiner Kindheit an einer ausgewachsenen Akrophobie leide, musste ich mich an manchen Stellen ganz schön durchbeissen.

Der Lohn der Mühe war allerdings mehr als gerecht. Vom Fort bot sich ein atemberaubender Ausblick, der mich schnell vergessen liess, dass ich mir vermutlich gerade die kummulierte Biermenge des Vorabends wegen einer Mischung aus Anstrengung und Angst durchs "Dry Fit" Hemd geschwitzt habe.

Nach ausgiebiger Betrachtung der Aussicht und der Erkundung des Forts, das sich über mehrere 100 Meter ausdehnt, machten wir uns an den Abstieg. Da wir eine weniger abenteuerliche und darüber hinaus knieschonende Variante des Weges gewählt hatten, zog sich dieser eben etwas in die Länge. Nach sieben Stunden und einer Vielzahl von schönen Eindrücken waren wir dann aber wieder wohlbehalten am Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Unser Fahrer erwartete unsere Ankunft im Dorf am Fusse des Berges, auf dem das Fort thront - allerdings nicht alleine, sondern mit der versammelten Männlichkeit des Dorfes. Noch immer ist auf dem Land die Ankunft (oder in dem Fall Abfahrt) des weissen Mannes ein Großereignis, was gebührend betrachtet und beschwatzt werden muss.

Nach einem kurzen Zwischenstopp - erbeten durch unseren Fahrer zum Gebet im Tempel - ging es dann aber zurück nach Pune.

Jetzt sitze ich hier und tippe diese Zeilen und sterbe fast vor Hunger. Doch in wenigen Minuten wird uns die Motor-Rikshaw zu einem Restaurant namens "Hyderabad Spices" bringen wird. Hoffentlich ist der Name Programm!

Dienstag, 18. August 2009

Insektenschutz im Eigenbau

Natürlich gibt es böse Zungen die behaupten, dass die Chinin-Menge im Gin Tonic nicht ausreichend ist um die böse Anopheles-Mücke davon abzuhalten Malaria auf den Menschen zu übertragen.

Wir hier setzten jedoch auf unsere eigene empirische Langzeitstudie:


Ergebnisse werden nachgereicht...

Sonntag, 16. August 2009

Für Michi - Bauen in Indien

Die zweite Woche hier in Pune geht ihrem Ende entgegen. Der heutige Sonntag steht ganz im Zeichen der Ruhe, nach dem ich gestern bei einer Wanderung über die südlichen Hügel eine zu hohe Dosis Sonne abbekommen habe und dies von meinem Körper gestern Abend prompt mit den üblichen Symptomen quittiert wurde.

Bei der gestrigen Tour musste ich wiederholt an meinen Bruder Michi denken, der sich seine Brötchen als Architekt verdient. Am Strassenrand boten sich einige Zeugnisse der indischen Baukunst zur Verewigung in einem Digitalbild.

Fundament-Bau auf indisch:

Beton mischen auf indisch:


Betonbau auf indisch:


Gerüstbau auf indisch:


"Sozialbau" auf indisch (um Verwechslungen auszuschliessen: Ich meine den Slum im Vordergrund und nicht die Luxus-Appartements die im Hintergrund in die Höhe schiessen):

Montag, 10. August 2009

Rundgang durchs "Cozy Ritz"

Heute möchte ich euch meine Unterkunft in Pune näher vorstellen. Das Haus heisst Cozy Ritz und liegt ruhig und verkehrsgünstig in einer sogenannten "Society" zwischen den Stadtteilen Baner und Aundh:


Größere Kartenansicht

Society bedeutet, dass es einen Wachdienst gibt, der die einfahrenden Fahrzeuge kontrolliert und insgesamt nach "dem Rechten" sieht. So die Theorie. In der Praxis könnte vermutlich eine 12köpfige Räuberbande unbeheligt am Wachhäuschen vorbeiziehen - den "Officer" in Phantasieuniform juckt das kein Stück.

Nun aber zum Häuschen selber. Bilder sagen ja bekanntlich mehr als Worte.

Das Häusle an sich:


Der Eingang:


Wohnzimmer 1 mit Fernseher:


Terasse im Garten hinter dem Haus:


Wohnzimmer 2 mit Billardtisch:

Sonntag, 9. August 2009

Sonntagsshopping in der SGS Mall

Heute war Ausschlafen, spätes Frühstück (drei trockene Toastbrote + Ei wie jeden Morgen) und danach ein Ausflug zum Einkaufen (hauptsächlich Frühstücksmaterial) in die Stadt angesagt. Das gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht, denn die Inder haben von den Engländern wenigstens eine Sache gelernt: Das Streiken. Von eben diesem Recht haben die Motor-Riksha-Fahrer heute ausgiebig Gebrauch gemacht.

Vorteil: Stadt war leer wie nie und die Luft sogar im Zentrum halbwegs akzeptabel.
Nachteil: Angebot und Nachfrage regeln den Preis => Diese einfache Gleichung versteht selbst der einfachste Streikbrecher...

Wenigstens konnte ich auf der Fahrt noch ein Kinderherz höher schlagen lassen:

Nach dem ich ihm beim Ampelstopp schon keine Blumen abgekauft habe, zückte ich die Kamera und knipste ihn. Danach habe ich ihn die Aufnahe sehen lassen. Davon war er so fasziniert, dass er sein eigentliches Anliegen völlig vergessen hat.

Weiterhin bemerkenswert ist eigentlich nur noch, dass es mir mittlerweile auch gelungen ist, die "amerikanische Botschaft" in Pune zu finden (ich war aber noch nicht so verzweifelt, dass ich mir einen vegetarischen Bratling reingepfiffen habe):

Freizeitstress: Pune City Tour

Nach dem die ersten Tage in der Stadt hauptsächlich der Eingewöhnung im Büro und im Appartement gewidmet waren, ging es gestern auf Erkundungstour durch Pune. Wie könnte man eine solche besser machen als mit einem lokalen Reiseveranstalter, der für eine 8 1/2 stündige Tour 2,30 € verlangt?

Für diesen Preis bekommt man dann einen Reisebus der den Namen nicht verdient, einen herzlichen Reiseführer der die Attraktionen voller Leidenschaft anmoderiert - allerdings nur im lokalen Idiom Marathi und ein vollgepacktes Programm mit 17 Stationen zur Besichtigung der hiesigen Attraktionen.

Als einzige Langnasen unter vielen Indern haben wir das Abenteuer in Angriff genommen. So also fühlen sich japanische Touristen, wenn sie Europa in drei Tagen absolvieren...

Hier noch ein paar Bilder zur Illustration:

Wo alles begann - Pune Railway Station


Ganesha Schrein unter dem Tilak Museum


Shaniwar Wada


Typischer Strassenzug im Herzen Punes


Chaturshrungi Temple unweit unseres Büros


Shindyanchi Chhatri


Aga Khan Palace oder auch Gandhi National Memorial

Sheer driving pleasure

Even in Pune:
"Sheer driving pleasure".

Donnerstag, 6. August 2009

Raksha Bandhan - Heidnische Rituale Teil 1

Kaum dass man hier ist stellt man fest, dass das tägliche Leben der Inder durchzogen ist von Festen. Jeden Tag gibt es etwas zu feiern. Das kommt dem gebürtigen Geislinger natürlich durchaus entgegen.

Gestern etwa wurde Raksha Bandhan oder kurz Rakhi gefeiert. Theoretisch geht es dabei um die Feier der geschwisterlichen Liebe - praktisch hofft jeder unverheiratete Inder, dass keine Frau mit der er noch gerne Schnackseln will ihm diese "Geschwisterliebe" offenbart. Ausdruck der Verbindung ist das Anlegen eines Bandes aus Seide durch die "Schwester" am Arm des "Bruders" im Rahmen einer kurzen Zeremonie.

Auch ich wurde Opfer dieses Brauchs und so wurde mir Abends in unserer Bude von der Vermieterin ein solches Rakhi angelegt:



Ob ich eine katholische Kirche jemals wieder betreten darf...?

Mittwoch, 5. August 2009

Büro, Büro

Das war er also - der erste Tag im neuen Büro. Leider ist es unter Androhung der Todesstrafe verboten, im Gebäude unserer Partnerfirma Fotos zu machen. Somit bleibt euch der Anblick meines armseligen "Cubicles" erspart. Ok, soooo schlimm ist es jetzt auch nicht, aber wenn man eher kleinere "Wohneinheiten" gewöhnt ist muss man sich schon anpassen.

Anpassung heisst auch das Stichwort beim Thema Kantine: Scharf und vegetarisch ist die kulinarische Grundrichtung. Doch damit kann ich vorerst ganz gut leben. Und bei unserer heutigen "Welcome Party" haben uns die deutschen Kollegen versichert, dass in Pune auch ein vernünftiges Steakhouse zu finden ist. Wenn das mal keine guten Aussichten sind!

Dienstag, 4. August 2009

Die erste Dusche

Und den deutschen Kindern predigt man jahrelang, dass sich Strom und Wasser bestenfalls gegenseitig ausschliessen:

Die Reise

- 4 Minuten mit der Stuttgarter Stadtbahn an den Hauptbahnhof,
- 1:15h mit der Deutschen Bahn nach Frankfurt an den Flughafen,
- 1:30h zum einchecken am Lufthansa-Counter an einem Montagmittag in den Schulferien (Schlangenlänge ungelogen 400 Meter, siehe Bild ),

- 8h für den Flug nach Mumbai,
- 1h am Gepäckband,
- 3h Fahrt von Mumbai nach Pune (130 km),
- Ziel erreicht!!



Montag, 3. August 2009

Montags im ICE

Es ist ja generell schon eine saudumme IDE am Montag morgen in der zweiten Klasse Zug zu fahren. Aber in der Urlaubszeit bekommt das Ganze noch einmal eine ganz andere Dimension: Man wird nicht nur von dauerklingelnden Handys der zur zweiten Klasse downgegradeten Yuppis geplagt sondern zusätzlich auch noch von in Horden auftretenden Touristen auf dem Weg nach Malle... Damn!

Gepackte Koffer

Heute früh sitze ich also sprichwörtlich auf gepackten Koffern. Mit ca. 45 kg Gepäck werde ich mich nachher auf den Stuttgarter Hauptbahnhof schleppen, um dort in den ICE nach Frankfurt zu steigen. Vom Flughafen FRA geht es dann mit der guten alten Lufthansa direkt nach Mumbai. Wenn alles klappt sollte dort ein Fahrer namens Prashant auf uns warten, um uns dann mit dem Auto weiter nach Pune zu befördern.

Ich bin gespannt ob alles klappt und wir wie geplant tatsächlich am Dienstag Morgen indische Zeit an unserem Ziel angekommen sind. Pune liegt übrigens in der Zeitzone IST (Indian Standard Time) und ist somit 3,5 Stunden vor der deutschen Zeit. Nach der Umstellung auf Winterzeit in Deutschland sind es dann 4,5 Stunden.